Keine Soldaten für die EU-Armee
Sozialpolitik statt Aufrüstung
Für Frieden und Neutralität

Wir brauchen 1.500 Unterschriften!

Die Friedenswerkstatt Linz sammelt Unterschriften für einen Antrag an die Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich gegen Aufrüstung, EU-Armee und Sozialabbau. Dafür werden mindestens 1.500 Unterstützungen benötigt. Unterschreiben auch Sie.

Wir begeben uns auf ein neues Gebiet beim Widerstand gegen die Militarisierung Österreichs. Die Möglichkeit dazu gibt uns das novellierte Arbeiterkammergesetz. Wenn ein Antrag von mindestens 1.500 Mitgliedern der Arbeiterkammer OÖ unterschrieben wird, so kann dieser direkt in die AK-Vollversammlung ein- und dort zur Abstimmung gebracht werden. Dieses Mittel wollen wir nutzen, um möglichst viele ArbeitnehmerInnen in einen Entscheidungsprozess einzubinden, von dem sie besonders massiv betroffen sind. Denn die Einbindung Österreichs in die EU-Militarisierung und das Mitmarschieren bei der EU-Armee gehen direkt zulasten der Sozialausgaben. Während immer neue Waffen für das Bundesheer angeschafft werden (Abfangjäger, Militärtransporter, neue Panzer, Raketen etc.) wird bei der sozialen Sicherheit eingespart. Während zwischen 1996 und 2000 die Ausgaben für soziale Wohlfahrt absolut gesunken sind, sind die Ausgaben für das Militär um satte 11 % gestiegen. Nach einer informellen Absprache der EU-Verteidigungsminister müsste Österreich seine Rüstungsausgaben mittelfristig verdoppeln (!), bereits für nächstes Jahr will Scheibner für sein Ressort 20 % mehr haben.

Die Aufrüstung für die EU-Armee ist aber nicht nur im Inland unsozial, sie trifft auch global die Ärmsten der Armen. Denn das Einsatzgebiet der EU-Armee ist erklärtermaßen das Gebiet Zentralafrika, Naher Osten und Zentralasien. Mit der EU-Armee soll die Ausbeutung von Menschen und Rohstoffen in diesen Regionen für die EU-Konzerne abgesichert werden. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird weltweit immer größer. Die 358 reichsten Menschen der Welt verfügen über ein Vermögen, das dem Einkommen der unteren Hälfte (!) der Erdbevölkerung entspricht (UN-Bericht 1997). Der Export von Gewalt verschärft diese Ungleichheiten, nur Abrüstung und globale Umverteilung können eine friedlichere und gerechtere Welt bringen!

Jede Unterschrift unter diesen Antrag ist eine Unterschrift für mehr soziale Gerechtigkeit – in Österreich und weltweit!

Machen Sie mit, wir brauchen zumindest 1.500 Unterschriften von Mitgliedern der Arbeiterkammer Oberösterreich.

Antrag an die Arbeiterkammer Oberösterreich

Download der Unterschriftenliste: [als PDF] [als RTF] [als DOC]