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Quo vadis Israel? |
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Quo vadis Israel? Vortrag und Diskussion
mit Felicia Langer Dienstag, 11. März 2003,
19 Uhr „Quo vadis Israel?“ heißt das jüngste Buch der bekannten israelischen Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer. In diesem Buch setzt sie sich mit der Entwicklung des Israel-Palästina-Konfliktes nach den gescheiterten Gesprächen von Camp David im Sommer 2000 auseinander. Die neue israelische Regierung hat seitdem die Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten verschärft - mit dem Ziel, die Siedler zu schützen. Mit einer totalen Abriegelung von Westbank und Gazastreifen will man die neue Intifada abwürgen - ohne Erfolg. Felicia Langer zeigt anschaulich, wie täglich die Rechte der Palästinenser verletzt werden, ergreift Partei für Menschen, die zunehmend von der Weltöffentlichkeit ignoriert werden, weist den Weg zum gerechten Frieden. „Die Politik Scharons ist anti-israelisch. Alles was sich gegen diese Politik richtet, ist ein Segen für
Israel, das meine Heimat ist.“ |
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Zur Person Felicia Langer
Felicia Langer wurde am 9. Dezember 1930 in Tarnow (Polen) geboren. Ihr Mann Mieciu Langer durchlitt und überlebte fünf faschistische Konzentrationslager. 1950 wanderten beide nach Israel aus. Felicia studierte in Tel Aviv Jura und setzte sich nach ihrer Zulassung zunächst für die Schwachen der israelischen Gesellschaft ein. Nach dem Juni-Krieg 1967 engagierte sie sich für die Rechte der Palästinenser, was ihr viele Anfeindungen im eigenen Land eintrug. Im dritten Jahr der Intifada schloss Felicia Langer ihre Anwaltspraxis aus Protest gegen das israelische Rechtssystem. Seit 1990 lebt sie in der BRD und setzt ihr Engagement für die Rechte der Palästinenser und eine friedliche Lösung des Israel-Palästina-Konfliktes mit Vortragsveranstaltungen, Lesungen und Publikationen fort. Felicia Langer wurde 1990 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Die Jury würdigte sie als „Israels bekannteste Rechtsanwältin“, die über 20 Jahre lang Palästinenser in Verfahren vor israelischen Militärgerichten verteidigt und unter sehr schwierigen Umständen beispielhaften Mut im Kampf für grundlegende Menschenrechte gezeigt habe. Erst kürzlich wurde sie von einer bekannten israelischen Frauenzeitschrift als „Eine-Frau-Menschrechtsorganisation“ bezeichnet und unter die 50 wichtigsten Frauen des Landes eingereiht. Plakat
zur Bewerbung [als PDF] VeranstalterInnen: Friedensinitiative Linz, Friedenswerkstatt Linz, KPÖ Linz, Palästina-Solidaritätskomitee Linz, Renner-Institut OÖ, Sozialistische Jugend OÖ, Südwind OÖ, Welt-Laden |