guernica 2/2006: EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser!

Dieser Ausgabe der guernica liegt die aktuelle Kampagnenzeitung der Werkstatt Frieden & Solidarität „Nein zum Europa der Konzerne und Generäle!“ bei. Sie dient der Information über und der Mobilisierung für Aktionen gegen die militaristische und neoliberale EU. Sie soll möglichst breit verteilt werden und alle sind aufgerufen, uns dabei zu unterstützen. Wer mihelfen will, die Kampagnenzeitung unter die Menschen zu bringen, kann die gewünschte Anzahl von Exemplaren zu einem extrem günstigen Stückpreis bei uns im Büro bestellen (bis 500 Exemplare: EUR 0,10/Stk.; ab 500 Exemplare: EUR 0,05/Stk.).

Wie wichtig EU-Opposition ist, zeigt auch die aktuelle Krise des ÖGB. Sie ist eine Folge der Unterordnung der Gewerkschaftsführung unter die Kapitaloffensive, die vor allem über die EU-Ebene vorangetrieben wird. Die Kapitulation vor der Post-Privatisierung und der BAWAG-Skandal sind Ausdruck dieser falschen Entwicklung (siehe die Seiten 9 bis 11).

Einigen Wirbel haben unsere Ausführungen in der letzten guernica über die EU-Atomwaffen-Äußerungen des hohen Beamten im „Verteidigungs“ministerium, Erich Reiter, ausgelöst. Dieser wurde aufgrund zahlreicher Proteste ursprünglich „gefeuert“, nun aber - nachdem die mediale Berichterstattung abflaute - wieder angeheuert (siehe Seite 6).

Ab dieser Ausgabe dürfen wird die „LehrerInnen für Frieden“ mit an Bord der guernica begrüßen. Sie werden in Zukunft regelmäßig die Bildungspolitik-Seite gestalten (siehe Seite 12).

Abschließend ein dringender Spenden-Aufruf: Wer unsere friedens- und sozialpolitische Arbeit als wichtig erachtet, möge sie auch durch einen finanziellen Beitrag mit beiliegendem Zahlschein unterstützen oder direkt auf unser Konto:

Konto 6274146, BLZ 34777, Raiffeisenbank Perg

Und wie immer gilt: guernica abonnieren, für den Frieden engagieren!

Günter Reder
Werkstatt Frieden & Solidarität

aus: guernica 2/2006