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guernica 2/2007: EDITORIAL |
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Liebe Leserin, lieber Leser! Am 26. April 1937 - also vor genau 70 Jahren - bombardierte die deutsche, faschistische Legion Condor während des Spanischen Bürgerkrieges auf der Seite der faschistischen Franco-Putschisten die nordspanische Stadt Guernica, die das erste zivile Flächenziel in der Militärgeschichte war, das durch einen Luftangriff völlig zerstört wurde. Dieses schreckliche Ereignis diente Pablo Picasso als Anregung für sein monumentales Ölgemälde Guernica (1937), ein Mahnmal gegen Militarismus und die Verbrechen von Krieg und Faschismus. Unsere gleichnamige Zeitung, die mittlerweile seit 1991 regelmäßig erscheint, ist uns deshalb Verpflichtung, an die Traditionen des Kampfes gegen Krieg und Faschismus anzuknüpfen - und auch gegen deren strukturellen Wurzeln: einer auf Konkurrenz und Profit basierenden Ökonomie. Jahrelang hat die guernica die dubiosen Umstände aufgezeigt, unter denen der Eurofighter-Ankauf beschlossen wurde und über ein mafiotisches Geflecht von Politik und Industrie geschrieben. Es wurde informiert, dass der Ankauf der Kampfflugzeuge auch politisch nichts mit der österreichischen Neutralität zu tun hat. Heute sind die Mainstream-Medien voll von Fakten rund um Schmiergeldzahlungen an (un)mittelbar Verantwortliche für die Eurofighter-Entscheidung. „Eurofighter-Ausstieg SOFORT!“ ist weiterhin das Gebot der Stunde! Trotzdem ist die Bundesregierung zögerlich, weshalb weiterer Druck von unten notwendig ist (siehe dazu auch die Seiten 2 und 8). Abschließend ein dringender Spenden-Aufruf: Wer unsere friedens- und sozialpolitische Arbeit als wichtig erachtet, möge sie auch durch einen finanziellen Beitrag mit beiliegendem Zahlschein unterstützen oder direkt auf unser Konto: Konto 6274146, BLZ 34777, Raiffeisenbank Perg Wir bemühen uns derzeit um die Finanzierung einer Tonanlage für unsere öffentlichen, politischen Aktionen (Kennwort „Sprachrohr“ auf dem Zahlschein vermerken)! Und wie immer gilt: guernica abonnieren, für den Frieden engagieren!
Günter Reder |