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Salzburg/Wallistrakt-Umbau: 300 Unterschriften gegen Prestigprojekt - Demo am 19. Dezember! |
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Die Studienvertretungen Philosophie und PP Lehramt sind bestürzt über die einseitige Medienberichterstattung über den geplanten Museumsrundgang rund um den Salzburger Domplatz. Aus Sicht der Betroffenen gestalten sich die Vorgänge ganz anders als dargestellt. Am 19. Dezember findet eine Demonstration statt. |
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Bildungspolitik light |
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Die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf höchstens 25 SchülerInnen existiert nach wie vor nur auf dem Papier. Ein Kommentar von Bertl Gubi, AHS-Lehrer und Aktivist der Solidarwerkstatt, über die gängige Praxis an einer Wiener AHS. |
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Erfolgreicher SchülerInnen-Protest "Wir waren alles andere als allein" |
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Die SchülerInnen der BG und BRG Rahlgasse in Wien haben sich nicht mehr länger mit überfüllten Klassenzimmern abgefunden. Gemeinsam mit LehrerInnen und Eltern sind sie auf die Straße gegangen - und haben zusätzliche Klassenteilungen durchgesetzt. Interview mit dem Schulsprecher des BG und BRG Rahlgasse Jeremy Djordjevic. |
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Plädoyer für eine echte Gesamtschule “Du darfst lernen, weil es dich interessiert” |
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Univ. Prof. Dr. Rupert Vierlinger war von 1967 bis 1980 Gründungsdirektor an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz und anschließend bis 1997 Ordinarius für Schulpädagogik an der Universität Passau. Er ist ein leidenschaftlicher Verfechter der “echten” Gesamtschule und hat zahlreiche Publikationen dazu verfasst. Das WERKSTATT-Blatt hat mit ihm darüber gesprochen. |
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Unabhängige Initiative „Eltern für eine gemeinsame Schule aller 10- bis 14-Jährigen“ |
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Derzeit bildet sich die Elterninitiative 1014 mit einem klaren gemeinsamen Ziel: "Wir fordern das österreichische Parlament auf, die Gemeinsame Schule aller 10- bis 14-jährigen Kinder jetzt zu beschließen und bis 2017 in bestmöglicher Qualität mit ausreichender Finanzierung zu verwirklichen." |
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Rollback im Bildungsbereich seit EU-Beitritt |
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Um die Hintergründe und Folgen dieser Misere näher zu Beleuchten haben wir hier einige Zahlen, Daten und Fakten recherchiert und zusammengestellt. Besorgniserregend ist dabei, dass ein signifikanter Rückgang der Ausgaben für Bildung gemessen am BIP in den letzten 16 Jahren zu beobachten ist, was Familien finanziell immer mehr unter Druck bringt und gleiche Bildung und somit "gleiche Chancen" für alle als leere Worthülse, als Farce entpuppt. |
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Bildungsvolksbegehren erfordert Bruch mit Sparzwang |
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Zentrale Forderungen des Bildungsvolksbegehrens, wie die Gesamtschule, Ganztagsschule, die Verdoppelung der Zahl der HochschulabsolventInnen sind nur machbar, wenn mit dem neoliberalen EU-Sparzwang gebrochen wird. Dafür brauchen wir eine vielfältige Bildungsbewegung, die nicht von Parteisekretariaten, Großindustriellen und Zeitungstycoon abhängig ist. |
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Uni-Vollversammlungen und Warnstreiks am 19. Oktober: „Sparen bei Bildung ist schlichtweg dumm!“ |
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Am 19. Oktober finden in allen österreichischen Uni-Standorten Warnstreiks und Vollversammlungen der Lehrenden und Studierenden statt, um gegen den Kahlschlag an den Universitäten zu protestieren. Die Regierung will ab 2012 die Uni-Budgets einfrieren, real bedeutet das 10 Prozent minus jährlich. Trotz der niedrigen Akademikerquote in Österreich soll die Zahl der Studierenden gedrosselt werden - durch flächendeckende Zugangsbeschränkungen in Form einer „Studierendenrausprüfphase“ im ersten Semester. Eine neue Studie aus dem Wissenschaftsministerium zeigt: Der Anteil von Kindern aus unteren sozialen Schichten hat an den Hochschulen deutlich abgenommen. |
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“In der Schulpolitik hütet die ÖVP kein Feuer, sondern bewahrt die Asche" |
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Am 10. Juni lud die Werkstatt Frieden & Solidarität gemeinsam mit der “Uni-brennt”-Bewegung und der KIV/UG Univ. Prof. Dr. Rupert Vierlinger zum Vortrag “Plädoyer für eine echte Gesamtschule!” an der Linzer Universität ein. Rupert Vierlinger war langjähriger Direktor der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz und ist Autor des Buches “Steckbrief Gesamtschule” (Böhlau, 2009). Im folgenden bringen wir ein Interview mit ihm, das in den OÖ Nachrichten am 11.06.2010 erschienen ist. |
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„Direkte Leistungsvorlagen“ statt Ziffernnoten |
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Univ. Prof. Dr. Rupert Vierlinger, langjähriger Direktor an dier Pädagogischen Akademie der Diözese Linz, plädiert für die "Direkte Leistungsvorlage" anstelle des Ziffernnotensystems. Denn dieses überkommene Prüfungswesen ist "ein Spiel mit gezinkten Karten", das die Schule in einen "Hunderennplatz" verwandelt. Die "Direkte Leistungsvorlage" sieht Vierlinge als "kopernikanische Wende" in der Pädagogik, die die Lernmotivation befreit, die Zusammenarbeit fördert und das soziale Klima an den Schulen wieder sanieren kann. |
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